Olbrish

Ein Leben für Kundenwünsche. Als Wolfgang Olbrisch (ja, mit „sch“) Anfang der Siebzigerjahre den Touristen in Berlin selbstgefertigte Hippie-Gürtel und später auch lederne Taschen anbot, ahnte er vermutlich nicht, dass er damit den Grundstein für ein internationales Unternehmen legte. Lange fertigte er nur nach Kundenwunsch, das meiste aus Resten – als Protest gegen die Wegwerfgesellschaft. Damals schon.
50 Jahre später hat Olbrish die Messen in London, New York und Tokyo gesehen, oder besser: Sie haben Olbrish gesehen. Und mit Preisen dekoriert, 2007 gar mit dem reddot best of the best. Und die Geschichte der Taschen scheint noch lange nicht zu Ende erzählt, denn mit dem Einzug digitalisierter Produktion sowie der Verwendung zusätzlicher Materialien gelingen dem Berliner Unternehmen immer wieder überraschende Akzente auf dem ansonsten eher konservativen Taschenmarkt.

Mit einer echten Olbrish halten Kunden ein zeitloses Stück in den Händen, famos verarbeitet und – das ist Firmengründer Olbrisch immer wichtig gewesen – unter sehr fairen Bedingungen hergestellt. Und keine Serie wechselt jemals eine Mitarbeiterin, nur eine der Spezialistinnen ist für eine Serie zuständig. Eine echte Philosophie, die sich im 21. Jahrhundert kaum mehr ein produzierender Betrieb leisten kann oder will. Und auf Wunsch fertigt Olbrish wie zur ersten Stunde auch ganz nach individuellen Vorstellungen. Ein Leben für Kundenwüsche eben.
Olbrish

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